Film: „Vom Traum, unsinkbar zu sein“

Im Rahmen des Dokumentarfilmfests docs on tour: „Klima. Macht. Menschen.“ zeigen wir am Samstag, den 26. September, um 17 Uhr den Dokumentarfilm „Vom Traum, unsinkbar zu sein“ von Regisseur Tom Fröhlich. Auf einer maritimen Reise zu den letzten vier Schiffen der einst über 100 Schiffe umfassenden DDR-Hochseefischerei erzählt der Film von einer verschwundenen Arbeitswelt und den Menschen, deren Erinnerungen mit diesen Schiffen verbunden sind. Im Anschluss an den Film gibt es ein Filmgespräch mit Regisseur Tom Fröhlich.

Vom Traum, unsinkbar zu sein
Deutschland, 2024
Regie: Tom Fröhlich, 87 min

Wie stirbt ein Schiff? Wird es müde und strandet, wie ein Wal? Die DDR-Hochseefischerei hat auf See nie ein Schiff verloren und doch gibt es nur noch vier von einst über 100. Sie bewahren Geschichten von Seenotrettung, Drogenschmuggel und Männern, die auf ihnen fernab der Küste eine Heimat fanden. In VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN begibt sich der Rostocker Regisseur Tom Fröhlich auf eine maritime Heimatreise. Er hat vier Schiffe aufgespürt: vor Grönland, in einem spanischen Hafen, auf einem dänischen Schrottplatz und im Hamburger Hafen. Sie sind die letzten Zeugen einer untergegangenen Arbeitswelt – und zugleich lebendige Orte, an denen noch immer gearbeitet, gelebt und erinnert wird. Manche wurden zu wandernden Bühnen und Denkmälern, andere fischen weiter Rotbarsch in der Nordsee. Menschen kehren zu ihnen zurück, um Geschichten zu erzählen, Lieder zu singen oder einfach die Hände auf den kalten Stahl zu legen – als könnten sie ihren Herzschlag spüren.

VOM TRAUM UNSINKBAR ZU SEIN ist ein Film über das Verschwinden, das Bleiben und das Weiterleben im Kosmos der Zeit. Erzählt von Charly Hübner und Shantys vom Chor „Luv und Lee“

Veranstaltungsort

Bürgerhaus ‚Alte Schule‘
Mittelstraße 33
16835 Lindow (Mark)

Spende: 5 Euro